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Balutschistan

Dieses Kapitel erzählt von der chaotischen Rückkehr nach Europa nach monatelanger Wanderschaft durch Asien, einem brutalen Kulturschock zwischen der Anarchie der orientalischen Straßen und der westlichen Ordnung. Der Erzähler durchquert den Iran mit dem Zug, voller Nostalgie für die afghanischen Landschaften und angewidert vom iranischen Konsumismus, bevor er in den Van Gölü Ekspresi einsteigt, einen zerlegbaren Zug, der den Vansee mit einer Fähre überquert.

In Istanbul erscheint ihm der Pudding Shop, einst ein mythischer Ort für Rucksacktouristen, nun schmutzig, ein Symbol für eine Reise, die sich dem Ende zuneigt.

Von München bis Caen ist jede Etappe eine Enttäuschung: Die deutschen Polizisten jagen ihn wegen seines „ekelhaften Hippie-Aussehens”, ein Stromausfall im Bahnhof lässt ihn seine Haltestelle verpassen, und ein SNCF-Kontrolleur erpresst ihm seine letzten Cent.

Die Rückkehr in die Normandie ist trotz des herzlichen Empfangs seiner Freunde von einer anhaltenden Diskrepanz geprägt – ein Teil von ihm bleibt „auf dem Kopf Buddhas”.

Der Text endet mit einer melancholischen Erkenntnis: Glück findet man nicht in der Flucht, sondern im Engagement hier und jetzt, in Europa, um „diese Welt zu verändern”.

50 Jahre später

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