Das Kapitel erzählt von der einsamen Durchquerung Pakistans im August 1972, die durch die Trennung von Pierre (der nach Indien gereist ist) und eine Reihe bürokratischer und moralischer Prüfungen geprägt war.
In Lahore entgeht der Erzähler knapp einer Verhaftung wegen Haschischbesitzes, indem er Polizisten besticht, und stößt dann auf die Absurdität der Verwaltung, als er gestohlene Reiseschecks ersetzen will. Die Gegensätze des Landes springen ins Auge: Die Mall von Lahore, wo Alkohol unter der Hand an Ausländer verkauft wird, steht neben dem Elend auf den Straßen, während eine europäische Mahlzeit (Hühnchen, Milchkaffee) zu einem nostalgischen Luxus wird.
Die Zugfahrt nach Quetta durch Wüsten bei 50 °C offenbart die politischen Spannungen in Belutschistan, wo ihm ein Unabhängigkeitsführer die sezessionistischen Forderungen erklärt. In Quetta, einer strengen Stadt, die an Herat erinnert, schließt er eine zweideutige Freundschaft mit dem afghanischen Manager seines Hotels, einem brillanten, aber verzweifelten jungen Mann, der bereit ist, als „Dienstbote” nach Europa ins Exil zu gehen.
Dieses umgekehrte Spiegelbild seiner eigenen Freiheit stürzt ihn in eine existenzielle Krise: Er, der eine vielversprechende Karriere in der Informatik aufgegeben hat, um dem Westen zu entfliehen, sieht sich nun mit Menschen konfrontiert, die genau das träumen, wovor er geflohen ist. Die Begegnung mit französischen Lehrern auf einer „Kulturreise” – ungebildet und verächtlich – vervollständigt seine Abneigung.
Krank (Fieber, Husten), körperlich und seelisch erschöpft („diese Welt interessiert mich nicht mehr”), ahnt er das Ende seines asiatischen Abenteuers. Der Text wechselt zwischen ethnografischen Beobachtungen (Belutschistan, die „innere Kolonie” Pakistans) und bitterer Selbstbeobachtung, wobei er Flaubert zitiert, um seine eigene Entfremdung zu unterstreichen. Die Reise in den Iran erscheint ihm als eine Flucht nach vorn, ohne Illusionen.