Die Brigade ist ein paranoider und poetischer Wahn gegen ein imaginäres totalitäres System, die Brigade gegen alles (BTD), eine Allegorie der unterdrückenden Kräfte – Polizei, Kapitalismus, Normativität –, die Freiheit, Drogen, Kunst und Liebe ersticken. Inspiriert von Artaud, Miller und Burroughs, vermischt der Text Halluzinationen (explodierende Spritzen, Pferde mit abgeschnittenen Fingern), subversive Slogans („Verbrennt das Geld!“, „Wählt nicht!“) und Aufrufe zur Revolte („Begebt euch in den Untergrund der Seele!“). Zwischen Cyberpunk-Satire und Beat-Manifest prangert er eine sterilisierte Welt an, in der die Brigade sogar die Träume kontrolliert, und stellt ihrer binären Logik („Weder Anfang noch Ende“) den Wahnsinn als ultimativen Widerstand entgegen. Die Verweise auf Jazz, Peyote und tote Junkies machen ihn zu einer desillusionierten Hommage an die Gegenkultur, während das arabische Finale und die beschwörenden Wiederholungen seinen rituellen und verzweifelten Charakter verstärken. Der Kampf ist von vornherein verloren, aber der Schrei bleibt: „Nichts, außer einer Erscheinung …“ und das Versprechen eines ewigen Neuanfangs.