Eine visuelle und spirituelle Offenbarung, bei der die Reinheit der türkisfarbenen Seen und das blendende Licht der Kalksteinfelsen eine stille Ekstase hervorrufen.

Wir lassen uns in natürlichen Höhlen zwischen zwei Seen nieder und leben vom improvisierten Fischfang und von Fischen, die wir von einem Afghanen kaufen, der sie mit Dynamit fängt.

Die Tage, geprägt von sengender Sonne und eisigen Nächten in 3.000 Metern Höhe, werden zu einer rauchigen Meditation (Chiloms, Tee und Sternbeobachtung), bis ein alter Afghane mit seinem Hass auf Israel an die geopolitische Realität erinnert und damit das Eindringen des menschlichen Wahnsinns in dieses scheinbare Paradies symbolisiert.

Die Idylle wird durch ein plötzliches Hochwasser der Seen unterbrochen, das uns zwingt, in eine Chaikana zu fliehen.

Die Rückfahrt nach Bamiyan und Kabul bietet einen letzten bezaubernden Anblick: eine Karawane von Kuchi-Nomaden, deren Frauen in roten Kleidern und mit Silberschmuck buchstäblich auf den Steinen tanzen und eine wilde Freiheit und Schönheit verkörpern, die in krassem Gegensatz zu der Unterdrückung steht, unter der afghanische Frauen allgemein leiden.