Bamiyan

Kabul

Bâmiyân
Eine spirituelle und wilde Oase, die einen radikalen Kontrast zum Chaos in Kabul bildet. Die Reise dorthin durch die Berge des Hindukusch ist eine Herausforderung für sich: durch Unwetter zerstörte Straßen, überfüllte Busse, gefährliche Überquerungen von Wildbächen und schwindelerregende Landschaften, in denen das menschliche Leben prekär erscheint.

Bus pour Bamiyan

Bei der Ankunft offenbart das Tal seine Schätze: Die beiden riesigen Buddhas, die vor über tausend Jahren in die Felswand gemeißelt wurden, strahlen trotz ihrer Verstümmelung (Gesichter und Hände wurden von muslimischen Invasoren zerstört) eine mystische und beruhigende Präsenz aus.

Bouddha Majestueux

Die umliegenden Höhlen, die mit buddhistischen Fresken verziert sind und einst von Mönchen bewohnt wurden, werden zu einem Ort der Meditation und des Staunens, an dem sich der Erzähler im Einklang mit der Natur und der Geschichte fühlt.

Vallée de Bamiyan

Die Tage sind geprägt von Spaziergängen durch die Felder, Begegnungen mit Bauern und der Erkundung von Höhlen, gipfelnd im Aufstieg zum Buddha-Kopf, einem Moment absoluter Ekstase („der große Flash“), in dem die Landschaft, die Musik der Tonflöten und ein Chilum, das oben auf der Klippe geraucht wird, zu einer fast mystischen Erfahrung verschmelzen.

Bamiyan verkörpert eine zeitlose Auszeit, in der die Einfachheit des bäuerlichen Lebens, die Schönheit der Landschaften und die buddhistische Spiritualität nach den Exzessen von Kabul Erholung bieten. Ein Ort der Wiedergeburt, an dem man „vergisst, wer man war”, um ein einfacheres Leben zwischen Himmel, Stein und Wasser zu führen.

Die Abende in der örtlichen Chaikana, zwischen Tee, Musik und Gesprächen mit anderen Reisenden, verstärken dieses Gefühl der Einheit und Fülle.

Die Abreise zu den Seen von Band-e Amir markiert die Fortsetzung des Abenteuers, während ein Begleiter, erschöpft von Ruhr, umkehren muss.

Band-e Amir