Die Abreise aus Afghanistan, geprägt von kafkaesken Verwaltungsformalitäten und drückender Hitze in Kabul. Nachdem wir kein indisches Visum erhalten haben (dem Franzosen wurde es wegen fehlender finanzieller Mittel verweigert, dem Schweizer wurde es gewährt), beschließen wir, nach Pakistan und ins mythische Chitral-Tal auszuweichen.
Eine letzte Aktion in Afghanistan: die heimliche Ausfuhr eines von einer Quebecerin gekauften Fuchses, Symbol einer ungeordneten Romantik in einer Welt, die von Drogen und männlicher Unterdrückung beherrscht wird. Die Reise nach Peshawar, auf dem Dach eines Busses mit dem festgebundenen Tier, erinnert an eine Parodie auf Alexanders Expedition über den Khyber-Pass.

Peshawar, eine Grenzstadt voller Junkies, die durch den indisch-pakistanischen Krieg blockiert sind, bietet einen Kulturschock: tropische Feuchtigkeit, wimmelnde Gassen ohne Frauen und ein schäbiges Hotel, in dem der immer aggressiver werdende Fuchs die Gruppe zur Flucht zwingt. Heuchelei der lokalen Studenten (Demonstrationen für Vietnam statt gegen das Elend in Pakistan) und allgegenwärtige Korruption.

Der Text vermischt Absurdität (der Fuchs als blinder Passagier), Desillusionierung (Asien „wie man es erwartet“, zwischen Bordell und Ratten) und einen Hauch von Nostalgie für Afghanistan, trotz seiner Exzesse.
Das Paradies ist nicht mehr ein Streben, sondern eine Resignation gegenüber dem gegenwärtigen Moment. Die Straße nach Mingora kündigt sich als eine neue Flucht nach vorn an, zwischen Folklore und Überleben.