Claude Pélieu, ein französischer Dichter, der vom Algerienkrieg und Heroin geprägt war, kam 1963 mit seiner Frau Mary Beach, einer Übersetzerin und Kulturvermittlerin, nach San Francisco. Das Paar wird zu einem wichtigen Bindeglied zwischen den Beats und der europäischen Avantgarde: Sie übersetzen Ginsberg, Burroughs und Kaufman, veröffentlichen Carl Solomons „Mishaps, perhaps“ (eine Hommage an Artaud) und experimentieren mit der „Cut-up“-Technik, die bereits bei den Dadaisten und Surrealisten zum Einsatz kam, aber von Burroughs umbenannt wurde. Die wenig bekannte Mary Beach opfert ihre Malerei, um diese Werke zu fördern, während Pélieu script-vite, Collage und spontane Poesie miteinander verbindet und damit das Erbe von Artaud und den Momos fortsetzt. Ihre Arbeit zwischen San Francisco und New York verbindet Kaufman, Cohen und Patti Smith und verankert gleichzeitig die französische Gegenkultur in der Beat-Bewegung.