Vor der Reise

März 1972

Caen. Der Erzähler lebt nach gewalttätigen Demonstrationen gegen den Tod von Pierre Overney in einer anarchistischen Kommune. Er beschließt, Frankreich zusammen mit Daniel, einem aggressiven Aktivisten, zu verlassen, um zu seiner Schwester nach Göttingen zu ziehen. Die Reise per Anhalter ist in Frankreich schwierig, verläuft in Deutschland jedoch reibungsloser.

Göttingen ist eine offene Studentenstadt, in der der Erzähler nach Daniels Abreise bleibt. Er findet dort Arbeit und eine Unterkunft in einer Wohngemeinschaft (Studenten-WG).

Pierre, ein Schweizer Freund, schließt sich ihm an, um ihr gemeinsames Projekt zu verwirklichen: eine große Reise durch Asien, inspiriert von der Gegenkultur und den Schriften von Kerouac oder Hesse.

Ihre Abreise wurde verschoben, nachdem sie 1971 in der Schweiz wegen illegaler Besetzung und Drogenkonsums verhaftet worden waren. Der Erzähler wird ausgewiesen, während Pierre wegen Kriegsdienstverweigerung zu sechs Monaten Haft verurteilt wird.

Nach ihrer Rückkehr nach Caen im April 1972 bereiten sie endlich ihre Abreise vor: Pässe, Geld, Bücher (On the Road, Siddhartha) und eine minimalistische Ausrüstung.

Ihre Reiseroute sieht Griechenland, Istanbul und dann Zentralasien vor, wobei sie die UdSSR meiden.